Gute Schule - Arbeitskreis Schule und Bildung

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Gute Schule

Interview mit Michael Winterhoff: Den Kindern den Weg ins Leben zeigen
Interview mit dem Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeuten 
Dr. med. Michael Winterhoff.

Kompetenzen machen unmündig
von Jochen Krautz
Der Beitrag fasst die wesentlichen Argumente zur Kritik der «Kompetenzorientierung» von Unterricht zusammen. Das Kompetenzkonzept wurde durch die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) mittels ihrer PISA-Studien als neues Leitziel von Schule durchgesetzt. Dies geschah ohne demokratische Legitimation und am Souverän, den Bürgern, vorbei. Dabei kann das Kompetenzkonzept als wissenschaftlich ungeklärt gelten, es senkt empirisch nachweisbar das Bildungsniveau, widerspricht den Leitzielen eines demokratischen Bildungswesens, zersetzt didaktisches und pädagogisches Denken und Handeln und behindert Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung zu mündigen Staatsbürgern.
Dennoch wird das Konzept weiterhin bildungspolitisch durchgesetzt. Lehrpläne werden dementsprechend umgeschrieben, Schulbücher danach umgestaltet, Lehrer daraufhin ausgebildet. Millionen von Steuergeldern fließen zudem in entsprechende Forschung. Daher muss die in der Wissenschaft und von vielen Lehrern geleistete Kritik am Kompetenzkonzept der Öffentlichkeit bekannt werden. Denn das anscheinend rein innerpädagogische Problem ist tatsächlich ein gesellschaftspolitisches, das alle angeht: Eltern, Vertreter von Kultur und Wirtschaft sowie alle anderen Bürger müssen diskutieren, ob sie die Entwicklung einer ungebildeten und unmündigen Jugend hinnehmen wollen. Denn deren Bildungsanspruch wird missachtet, Demokratie, Kultur und Wirtschaft werden gefährdet.
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Wie man das Lernen in der Schule verlernt
Wer heute im Mainstream der öffntlichen Diskussion mitdiskutieren will, sollte das Hohelied des Digitalen singen. „Digital ist besser“ lautet etwa der Titel eines Buchs des Berliner Kulturstaatssekretärs Tim Renner. Zu Renners „Fachkompetenz Kultur“ gibt es (im Kontext der Neubesetzung der Leitung der Berliner Volksbühne) eine unterhaltsame Expertise von Claus Peymann: Renner sei „einer dieser Lebenszwerge, die jetzt überall die Verantwortung haben", ohne von der Sache etwas zu verstehen und mit denen „ein Gespräch gar nicht möglich [sei]. Man sitzt einem leeren, netten weißen Hemd gegenüber." (ZEIT, 12.4.2015). Von Prof.Dr.phil. Ralf Lankau

Unser Land braucht gute Schulen
Unser Arbeitskreis, den wir im Frühjahr 2012 anlässlich der Schulgesetznovelle zur Einführung der Gemeinschaftsschule gegründet haben, hat in den vergangenen zwei Jahren zu diesen Entwicklungen immer wieder kritisch Stellung genommen und versucht, gangbare Alternativen aufzuzeigen.
In dem jetzt vorliegenden Faltblatt wird an die Grundlagen, die Voraussetzungen und die Merkmale guter Schulen erinnert – orientiert an wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Anthropologie, Psychologie und Pädagogik. Dieses Faltblatt soll allen ganz konkret etwas an die Hand geben, mit dem sich messen lässt, was eine gute Schule ist.
Das dazugehörende Anschreiben

Initiativen für gute Schulen in ganz Deutschland
"Eltern für eine gute Bildung" (Bayern)
Grundsätze der Bundesinitiative gegliedertes Schulwesen

Die grün-rote Bildungspolitik in Baden-Württemberg folgt politischen Entscheidungen, die in fast allen Bundesländern und auch im europäischen Ausland zu beobachten sind. Aber auch die Kritik an diesen Veränderungen in unserem Schulwesen nimmt zu und geht weit über Baden-Württemberg hinaus. Dies belegen zwei aktuelle Texte, zum einen ein Brief von Eltern aus Bayern, zum anderen die Grundsatzerklärung des 2014 gegründeten bundesweiten Vereins «Bundesinitiative Differenziertes Schulwesen». Beide Texte bleiben aber nicht bei einer Kritik der aktuellen «Schulreformen» stehen, sondern zeigen auch auf, was gute Schulen auszeichnen sollte.

Schwerpunktausgabe Bildung der Zeitschrift Zeit-Fragen
Die Schweizer Wochenzeitung Zeit-Fragenhat am 15. Oktober eine Schwerpunktausgabe zum Thema Bildung herausgegeben. Die Artikel dieser Schwerpunktausgabe sind nicht nur für die Schweiz, sondern für alle deutschsprachigen Länder und auch für Baden-Württemberg und die hier schon vollzogenen oder für die Zukunft geplanten Änderungen in Schulsystem und Unterricht von hoher Aktualität. Die Texte gehen über Kritik hinaus und formulieren Perspektiven für eine zukunftsfähige pädagogische Arbeit.

Wie eine Gruppe von Schülern zur Klasse wurde
Eine Realschullehrerin aus Baden-Württemberg hat uns den folgenden Text für eine Veröffentlichung überlassen. Das Beispiel belegt auf eindrucksvolle Art und Weise, dass es nicht notwendig ist, wegen recht unterschiedlicher Schüler («Heterogenität») auf «Individualisierung» und «selbstgesteuertes Lernen» umzustellen, so wie es den Gemeinschaftsschulen des Landes gesetzlich zur Pflicht gemacht wird. Im Gegenteil: Aus einem «Haufen» recht unterschiedlicher Schüler kann bei guter Anleitung sehr wohl eine gelungene Klassengemeinschaft werden, in der jeder Schüler in seiner Individualität Platz hat und geachtet wird.

Alfred Burger: Was Kinder in der Schule brauchen
Die europäische Tradition in Psychologie und Pädagogik beruht nämlich auf einem personalen Menschenbild, das Ursachen von Entwicklungsstörungen bei Kindern in zwischen-menschlichen Problemen sieht, die mit der Verbesserung von seelischen Abläufen mit pädagogischen und psychologischen Mitteln nachhaltig behoben werden können. 

Bildungsziele in den Landesverfassungen
Die Verfassungen geben dem Gesetzgeber, jeder Schule und auch jedem Lehrer vor, in welchem Rahmen und mit welchen grundsätzlichen Zielen sie das 
Schulwesen und das Schulleben zu gestalten haben. Der Beitrag enthält eine tabellarische Übersicht.

Wie gut Kinder lernen, hängt vom Können ihrer Lehrer ab
In einem Artikel in der Zeit berichtet M. Felten über den Forschungsstand zum Einfluss von Methoden und Schulformen auf den Lernerfolg. Franz E. Weinert resümierte schon vor zehn Jahren, dass "alle Lernformen mit hoher themenbezogener Schüleraktivität mit einem hohen Maß an schülerorientierter Fernsteuerung" erfolgreich sind. Damit leitete er eine empirische Wende in der Bildungsdebatte ein.

Was braucht ein junger Mensch, um auf das Leben und die Arbeitswelt vorbereitet zu sein?
Gemeinsames Lernen im Klassenunterricht schafft echte Chancengleichheit


 
 
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